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Coronavirus: Fakten für Jäger

Hier finden Jäger und Jägerinnen wichtige Infos zur Jagdausübung:

Auswirkungen von Corona auf die Jagdausübung

Künstliche Nachtziel-Hilfen ab sofort erlaubt

Ab 08. Jänner 2020 ist nunmehr die Verwendung von künstlichen Nachtzielhilfen – ausschließlich für die Bejagung von Schwarzwild – erlaubt (siehe dazu auch: https://www.ris.bka.gv.at/eli/lgbl/NI/2020/2/20200107).

Der Einsatz von Nachtzielhilfen ist nur jenen Jägerinnen und Jägern erlaubt, die zumindest in den letzten drei Jahren durchgehend im Besitz einer gültigen NÖ Jagdkarte waren oder einen entsprechenden Schulungskurs für die richtige Handhabung dieser Geräte beim NÖ Jagdverband absolviert haben.

Zudem ist eine schriftliche Zustimmung des Jagdausübungsberechtigten bzw. Jagdleiters analog zu Bestimmung § 31 Z 4 NÖ Jagdverordnung (Verwendung von Kastenfallen) einzuholen. Der Jagderlaubnisschein wurde bereits ergänzt und kann auf unserer Homepage abgerufen werden.

Mit den Nachtzielhilfen dürfen ausschließlich Wildschweine bejagt werden. Der Einsatz ohne die erforderlichen Voraussetzungen sowie bei anderen Wildarten oder Raubzeug wird als Verstoß gegen die Weidgerechtigkeit gewertet. Bei Zuwiderhandeln droht ein Strafrahmen von mindestens EUR 2.000,- bis EUR 20.000,– und der Entzug der Jagdkarte. Weiterhin bleibt das Verbot des § 95 Abs. 1 Z 1 NÖ JG unverändert aufrecht, wonach die Jagd mit Kriegsmaterial nicht ausgeübt werden darf. Es kann davon ausgegangen werden, dass künstliche Nachtzielhilfen, die bei einem inländischen, befugten Gewerbetreibenden erworben werden können, üblicherweise nicht als Kriegsmaterial anzusehen sind.

Im Seuchenfall dürfen zudem spezielle Fallen, die den Lebendfang von mehreren Wildschweinen gleichzeitig ermöglichen, eingesetzt werden.

 

Weitere Infos:

Künstliche Nachtziel-Hilfen ab sofort erlaubt

 

Quelle: NÖ Jagdverband (https://www.noejagdverband.at/kuenstliche-nachtzielhilfen-ab-sofort-erlaubt/)

Revierübergreifende Ansitznacht auf Raubwild

In der Nacht vom 21.12.2018 zwischen 18:00-23:00 Uhr, fand eine Revierübergreifende Ansitznacht auf Raubwild statt.

Organisiert von Manfred DURSTMÜLLER sen. (unterstützt von der Wagramer- Jagdgesellschaft ) nahmen ca. 25 Weidkameraden von folgenden Revieren teil:
Wagram, Feuersbrunn, Gösing, Seebarn, Grafenwörth, Fels und Jettsdorf.
Anschließend wurde die Strecke am Schießgelände des Sportschützenvereins Wagram am Wagram gelegt.
Obmann Dipl.-Ing. (FH) Andreas FISCHER bedankte sich für die zahlreiche Teilnahme.

Einige Mitglieder der Kamptaler Jagdhornbläser haben daraufhin die Strecke von 1 Stk. Schwarzwild, 4 Stk. Rotfuchs und 1 Stk. Steinmarder verblasen.

Weidmannsheil

Michael Schober

NÖ LJV begrüßt die Novellierung des Waffengesetzes

Der Niederösterreichische Landesjagdverband (NÖLJV) begrüßt die bevorstehende Waffengesetznovelle.
Dadurch wird ein wichtiger Beitrag für eine nachhaltige und zeitgemäße Jagd geleistet. Der Einsatz von Schalldämpfern sorgt für mehr Sicherheit, und JägerInnen als auch Jagdhunde können zudem vor gesundheitlichen Schäden bewahrt werden.
Auch das Führen von Faustfeuerwaffen zum Zwecke der Nachsuche erhöht die Sicherheit von Jägerinnen und Jägern. LJM DI Josef Pröll appelliert an die politisch Handelnden, dass die Novelle des Waffengesetzes wie geplant bis 1. Jänner 2019 inhaltlich umgesetzt wird.

 

LJM DI Josef Pröll konnte die Anliegen des NÖLJV gegenüber Bundeskanzler Kurz und Innenminister Kickl entsprechend formulieren und begründen. Seitens des NÖ Landesjagdverbandes wurde auch wichtige Aufklärungsarbeit in der Öffentlichkeit geleistet. Ausserdem wurde bewiesen (u. a. im Zuge von Gerichtsverfahren), dass die Verwendung von Schalldämpfern dem Wohl der JägerInnen und Jagdhunde dient und die Jagd dadurch noch sicherer wird.

 

„Im Namen des NÖLJV bedanken wir uns bei der Bundesregierung für die Berücksichtigung der Wünsche der Jägerinnen und Jäger, für die Formulierung eines zeitgemäßen Waffengesetzes sowie für die konstruktiven Gespräche und den gemeinsamen Vertrauensaufbau“, so LJM DI Josef Pröll.